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Wichtiges zur Musikschule
Welche Instrumente können bei uns gelernt werden?
Die Querflöte
Die Querflöte ist eines der ältesten Instrumente überhaupt - vermutlich gibt es sie bereits seit 1000 Jahren. Sie wurde bis 1832 ausschliesslich aus Holz gefertigt.
Die Oboe
Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und einer schwach konisch gebohrten Röhre.
Das mit Klappen ausgestattete Instrument hat seinen Ursprung in der französischen Barockmusik des 17. Jahrhunderts und stellt eine Weiterentwicklung der mittelalterlichen Schalmei dar.
Die Klarinette
Die Klarinette wurde um 1700 vom Nürnberger Instrumentenbauer J. C. Denner entwickelt, ist aus Grenadillholz und zählt zu den Holzblasinstrumenten. Sie ist ein transponierendes Instrument und in der Blaskapelle nicht mehr wegzudenken.
Das Saxophon
Das Saxophon oder Saxofon ist ein Musikinstrument aus der Gruppe der Einfachrohrblattinstrumente. Der Korpus dieses Blasinstruments ist ein relativ weites, stark konisches Schallrohr von 64 bis 293 cm Länge. Damit unterscheiden sich alle Bauweisen des Saxophons etwa von der zylindrischen Klarinette. Das Klappensystem entspricht dem der Oboe. Das Saxophon gehört zur Familie der Holzblasinstrumente, da sein Ton mit Hilfe eines aufschlagenden Rohrblatts am Mundstück erzeugt wird
Die Trompete
Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument mit drei, seltener vier Ventilen, das als Aerophon mit einem Kesselmundstück nach dem Prinzip der Polsterpfeife angeblasen wird. Die Mensur ist relativ eng. Ein großer Teil des in Bügelform gewundenen, meist aus Messing hergestellten Rohres ist zylindrisch, bevor es konisch in den ausladenden Schalltrichter ausläuft. Die Rohrlänge der B-Trompete, die am häufigsten vorkommt, beträgt etwa 130 cm.
Die Posaune
Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das wegen seines weitgehend zylindrischen Rohres zu den Trompeteninstrumenten zählt. Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet. Der Zug dient zur Modifizierung der physikalisch bedingten Naturtöne, um das Instrument chromatisch spielbar zu machen.
Das Flügelhorn
Das Flügelhorn hat seinen Ursprung im Signalhorn. Es wurde etwa gleichzeitig mit der Trompete mit Ventilen ausgestattet. Bereits im 18. Jahrhundert bezeichnete „Flügelhorn“ das Instrument des Flügelmeisters, der die Funktion hatte, mit seinen Signalen die verschiedenen Flügel einer Jagdgesellschaft zu koordinieren.
Das Tenorhorn
Das Tenorhorn ist ein weit mensuriertes Blechblasinstrument mit drei oder vier Ventilen. Es wird mit einem Bechermundstück gespielt und gehört zur Familie der Bügelhörner. Gelegentlich, insbesondere in Österreich, wird das Tenorhorn auch als „Bassflügelhorn“ bezeichnet.
Das Euphonium
Das Euphonium (griechisch für „wohlklingend“) ist ein tiefes Blechblasinstrument, das aufgrund seiner konischen Mensur, wie das Tenorhorn, zur Familie der Bügelhörner gehört. In seinem Klang erinnert es primär an einen Bass, mit dem Unterschied, dass es nicht auf den Bass-, sondern den Tenor- und Baritonbereich abzielt.
Das Waldhorn
Das Waldhorn, auch als Horn bekannt, ist ein Blechblasinstrument, das sich durch seinen charakteristischen weichen Ton und seine glockenförmige Ausbuchtung auszeichnet. Es gehört zur Familie der Blechblasinstrumente.
Das Waldhorn ist eines der vielseitigsten und ausdrucksstärksten Instrumente im Orchester und wird in einer Vielzahl von Musikgenres eingesetzt, von klassischer Musik über Jazz bis hin zu Filmmusik.
Der Bass / Die Tuba
Die Tuba ist das tiefste aller Blechblasinstrumente. Sie hat ein nach oben gerichtetes Schallstück, drei bis sieben Ventile und wird mit einem Bechermundstück gespielt. Sie zählt infolge ihrer weiten Mensur und des entsprechend stark konisch verlaufenden, im Allgemeinen aus Messing gefertigten Rohrs zur Familie der Bügelhörner. Die Tuba wurde zum Instrument des Jahres 2024 gekürt.
Das Schlagzeug
Das Schlagzeug besteht aus einer Kombination verschiedener Schlaginstrumente zur rhythmischen Klangerzeugung. Im Lauf der Geschichte entwickelte sich abhängig vom Musikstil ein unterschiedlicher Bedarf an Instrumenten mit verschiedenen Möglichkeiten von Anordnung und Aufbau, deren Gesamtheit schließlich zu einem „Schlagzeug“ zusammengefasst, und dessen Architektur mit der Zeit weitestgehend vereinheitlicht wurde.
Welche Unterstützung gibt es vom Musikverein?
Der Musikverein unterstützt die Musikschüler indem er die Hälfte der Unterrichtskosten übernimmt.
Hier eine Übersicht über die Unterrichtskosten:
Schulgeld pro Semester in CHF für wöchentlichen Unterricht
| Einzelunterricht | Jugendliche | Erwachsene |
| 50 Minuten | 713.- | 1'101.- |
| 40 Minuten | 576.- | 888.- |
| 30 Minuten | 439.- | 678.- |
| 25 Minuten | 367.- | 565.- |
Die Instrumente werden vom Musikverein, zu einer Miete von CHF 60.- pro Semester, zur Verfügung gestellt. Dies solange der Schüler in die Musikstunde geht oder Mitglied im Musikverein ist.